Projekt «Reservoir Burghalde»

Am 27. November 2022 wurde der Verpflichtungskredit in Höhe von CHF 3'050'000.– für den Neubau des Wasserreservoirs «Burghalde» an der Urne genehmigt. Bestandteil des Projekts sind zudem der Bau einer neuen Quellableitung ab dem Reservoir «Allmit» sowie der Rückbau des bestehenden Reservoirs aus dem Jahr 1885.

Seit der Kreditgenehmigung wurden die Planungsarbeiten kontinuierlich weitergeführt. Anfang 2023 wurde die generelle Wasserversorgungsplanung durch den Kanton genehmigt, in welcher das neue Reservoir einen zentralen Bestandteil bildet. In der Folge konnte die definitive Lage des Bauwerks festgelegt werden. Die erforderlichen Grundstücksmutationen, Durchleitungsrechte sowie Vereinbarungen für temporäre Beanspruchungen im Baubereich wurden vorbereitet und vertraglich gesichert.

Im Jahr 2024 wurden die Baugesuchsunterlagen erarbeitet und das Projekt in enger Abstimmung mit kantonalen Fachstellen weiter präzisiert. Parallel dazu setzte der Gemeinderat eine technische Kommission zur Begleitung und Koordination des Projekts ein. Im Herbst 2024 wurde das Baugesuch öffentlich aufgelegt. Im Rahmen des Bewilligungsverfahrens gingen Rückmeldungen und Einsprachen ein, welche eine vertiefte Überarbeitung einzelner Projektteile erforderlich machten.

Im Zentrum der Überarbeitung standen insbesondere das Zugangsbauwerk zum Reservoir sowie die Ausgestaltung des Rückbaus des bestehenden Reservoirs. Da sich diese Bauwerke in einem landschaftlich sensiblen Gebiet befinden, gelten erhöhte Anforderungen an die Gestaltung und Einbindung in die Umgebung. Auf Grundlage eines Variantenstudiums sowie unter Einbezug von Fachberatung und Landschaftsarchitektur wurden verschiedene Lösungsansätze geprüft und weiterentwickelt.

Ziel der Optimierungen war es, die technischen und betrieblichen Anforderungen zuverlässig zu erfüllen und gleichzeitig die landschaftliche Beeinträchtigung sowie bauliche Eingriffe möglichst gering zu h->alten. Zudem wurde geprüft, in welchem Umfang ein reduzierter Rückbau des bestehenden Reservoirs möglich ist. Die entsprechenden Abklärungen bei den zuständigen Stellen verliefen grundsätzlich positiv, unter definierten Auflagen.

Ende 2025 konnte eine landschaftlich schonende und technisch umsetzbare definitive Projektvariante ausgearbeitet und fachlich beurteilt werden. Die aktualisierten Projektunterlagen werden Anfang 2026 den betroffenen Grundeigentümern sowie den beteiligten Stellen vorgestellt und anschliessend erneut bei der zuständigen Baubewilligungsbehörde eingereicht. Danach erfolgt die weitere behördliche Prüfung im ordentlichen Verfahren.

 

Unterlagen:

Verkehrskonzept / Baustellendispositiv

Projektpläne Januar 2026