Resultat Urnenabstimmung vom 25. November 2018

25.11.2018

Der Souverän von Oberhofen am Thunersee hat entschieden. Dem Rahmenkredit von CHF 29 Mio. für die Erweiterung der Schulanlage Friedbühl des Schulverbandes Hilterfingen wurde mit 731 gegen 460 Stimmen zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 67.5%.

Vor bald 100 Jahren schlossen sich die Gemeinden Hilterfingen, Oberhofen und Heiligenschwendi zu einem Schulverband zusammen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Bildungslandschaft massiv verändert. Diese Situation veranlasste den Schulverband Hilterfingen im Jahr 2009, die eigenen Strukturen einer Überprüfung zu unterziehen. Es zeigte sich, dass die Schulanlagen im Verbandsgebiet den Anforderungen der Zukunft nur sehr beschränkt gerecht werden und zudem dringender Sanierungsbedarf besteht.


Diese Tatsache führte zum Projekt „schulraum 2020“. Darin legte der Schulverband schliesslich eine Strategie fest, die eine Reduktion der Schulstandorte und als Kernstück die Erweiterung der Schulanlage Friedbühl anstrebt. Für dieses Projekt wurde das Verfahren einer Gesamtleistungsstudie gewählt, da es einen Fixpreis (Pauschale) garantiert und Sicherheit bezüglich Terminen und Qualität bietet. Das Siegerprojekt heisst „Panorama“ der Allreal Generalunternehmung AG, Bern, zusammen mit Brügger Architekten AG, Thun. Der Fixpreis beläuft sich auf CHF 25.3 Mio. Dazu kommen noch CHF 3.70 Mio. für Baunebenkosten, Mobiliar Schulhäuser und Landkauf Teilfläche Gbbl. Nr. 742, was schlussendlich einen Rahmenkredit von CHF 29.0 Mio. ergibt. Davon hat sich die Einwohnergemeinde Oberhofen mit einem Anteil von CHF 10.15 Mio. zu beteiligen.


Bereits an der Gemeindeversammlung vom 19. November 2018 wurde dem Landverkauf an den Schulverband Hilterfingen und dem neuen Kostenteiler zwischen den Gemeinden Hilterfingen und Oberhofen für die Sanierung der Schulanlage Friedbühl zugestimmt.


Mit dem heutigen positiven Resultat hat der Souverän klare Signale für ein Generationenprojekt ausgesendet. Der Gemeinderat ist darüber ausserordentlich erfreut.


Als nächster Schritt wird nun im Februar 2019 das Baubewilligungsverfahren sowie die Detailplanung für die Erweiterung der Schulanlage Friedbühl eingeleitet. Gleichzeitig wird sich der Gemeinderat mit den Desinvestitionen (u.a. Landverhandlungen mit Stiftungsrat Gartenbauschule Hünibach) befassen. Der Baustart ist für April 2020 geplant. Die erweiterte Schulanlage könnte somit im August 2022 ihren Betrieb aufnehmen.


 
 

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