Infoveranstaltung Infrastrukturprojekte

Liebe Bürgerinnen und Bürger

Vorgängig zur Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2023, hat die Infrastrukturkommission und die Bauverwaltung eine Informationsveranstaltung durchgeführt, an welcher über den Zustand der gemeindeeigenen Infrastrukturanlagen sowie die anstehenden Projekte der nächsten Jahre informiert wurde.

Wie im Einladungsschreiben erwähnt, möchten wir auch die Personen, welche die Veranstaltung leider nicht besuchen konnten, auf dem Laufenden halten. Hierfür sind nun alle Plakate und die Fragen aus der Bevölkerung nachfolgenden ersichtlich.

 

Generelle Wasserversorgungsplanung GWP:

Warum wird das Reservoir Bloch und die dazugehörige Quellwasserableitung aufgehoben?

In Bezug auf die Höhenlage entsprechen das Reservoir Bloch wie auch das Gegenreservoir Sackwald nicht der optimierten Druckzonen-Einteilung gemäss der GWP. Da die unteren Brüggli - Quellen mit einer Erneuerung der Fassungsanlagen Brüggli - Quellen entfallen und sich die Aufrechterhaltung einer separaten Quellableitung über das sehr schwierige Trasse durch und entlang dem Riderbach nicht lohnt, würde ein Reservoir Bloch ohne Quelleinlauf nur noch im Nebenschluss betrieben, so dass fast unweigerlich Stagnationsprobleme auftreten würden. Das Reservoir sollte daher trotz des noch guten Zustands der Bausubstanz und eines grösseren Teils der Rohrinstallationen spätestens mittelfristig, d.h. innerhalb von ca. 10 Jahren zusammen mit der Quellableitung unteren Brüggli - Quellen stillgelegt werden. Um den Verlust des hydraulischen Einspeisepunktes zur Versorgung der Ortsteile Blochstrasse und Längenschachen auszugleichen, muss parallel zur Stilllegung des Reservoirs mindestens eine zusätzliche Leitungsverbindung zwischen dem Bereich Neuenackerstrasse - Burghalde und der oberen Blochstrasse realisiert werden.

Des Weiteren ist ein Weiterbetrieb der Quellableitung unteren Brüggli - Quellen - Bloch auch aufgrund von schwierigen bautechnischen Verhältnissen, der enormen Länge und dem Hochwasserrisiko nicht wirtschaftlich.

 

Generelle Entwässerungsplanung GEP:

Besteht die Möglichkeit die natürliche Abwärme des Abwassers für die Energiegewinnung zu nutzen?

Eine wirtschaftliche Nutzung der natürlichen Abwärme im gemeindeeigenen Abwassernetz ist aufgrund der Grössenverhältnisse sehr wahrscheinlich nicht gegeben. In Bezug auf die Hangleitung und den ARA - Stollen könnte eine Machbarkeitsstudie verschiedene Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen. Vermutlich wäre jedoch erst in der Stadt Thun eine genügende Abwassermenge bzw. die notwendige Wärme vorhanden, um die Energiegewinnung wirtschaftlich durchführen zu können.

 

Plakate Infoveranstaltung Infrastrukturprojekte

 

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