Datenschutz und Datensperre

DATENSCHUTZ


 
 

Die Einwohnergemeinde Oberhofen führt im Rahmen der gesetzlichen Aufträge und Vorschriften verschiedene Datensammlungen und ist dabei sowohl an die kantonalen Datenschutzvorschriften als auch an die zusätzlichen kommunalen Vorschriften gebunden. Die wichtigste Datensammlung stellt die Einwohnerkontrolle dar, in welcher sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner registriert sind.

Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen erfolgt jährlich durch die eingesetzte, externe Datenschutz-Aufsichtsstelle.

Datenschutz-Aufsichtsstelle

 
 
 

LISTENAUSKÜNFTE


 
 

Die Gemeinde kann gestützt auf Art. 3 des Datenschutzreglementes an private Personen systematisch geordnete Daten (Listen) bekanntgeben. Die erstmalige Bekanntgabe einer Listenauskunft erfolgt ausschliesslich auf Verfügung und setzt ein schriftliches Gesuch voraus.

Auskünfte über Daten für kommerzielle Zwecke werden nicht erteilt.

 
 

DATENSPERRE


 
 

Jede betroffene Person kann gestützt auf Art. 13 des kantonalen Datenschutzgesetzes ein Gesuch zur Sperrung der Einwohnerdaten einreichen. Die Sperrung kann sich auf eine einzelne Person aber auch auf Familienangehörige und minderjährige Kinder beziehen.

Die Sperrung bezieht sich nicht auf Daten, die bei der Kirchgemeinde, einem Gemeindeverband oder beim Kanton registriert sind.

Gründe für Datensperren sind:

  • Schutz vor Neid und Missgunst
  • Sicherheitsproblem
  • Schutz vor Belästigungen
  • Schutz vor Neugierde
  • Zusätzlicher Schutz der Privatsphäre
  • Schutz der Familienangehörigen und des gemeinschaftlichen Zusammenlebens


Die Bekanntgabe der Daten ist trotz Sperre zulässig, wenn:

  • die verantwortliche Behörde zur Bekanntgabe gesetzlich verpflichtet ist
  • die betroffene Person rechtsmissbräuchlich handelt