Gemeinsame Benutzung öffentliche Wanderwege durch Wanderer und Biker

05.07.2017

Immer wieder kommt es auf öffentlichen Wanderwegen zu Konflikten zwischen Wanderern und Bikern. Kürzlich wurden auf dem Wanderweg Balm Hindernisse, die durch militante Wanderer in den Weg gelegt wurden und zu gravierenden Unfällen von Bikern und Wanderern führen können, aus dem Weg geräumt.

Dieses Verhalten kann nicht toleriert werden und führt zu unnötigen Kosten und Risiken für die Allgemeinheit und für die Wegbenützer.

Laut Auskunft der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ist die Nutzung von Wanderwegen durch Mountainbikes zugelassen, wenn nicht ausdrückliche Verbote signalisiert sind.

Von der bfu wurden folgende Verhaltensrichtlinien festgelegt, die beim Wandern und Mountainbiken beachtet werden sollten:

Wanderer
  - benutzen nach Möglichkeit die für sie bezeichneten Wege;
  - lassen Velo- und Mountainbiker passieren, ohne ihre Fahrt unnötigerweise zu behindern.

Velo- und Mountainbikefahrer
  - benutzen nach Möglichkeit die für sie bezeichneten Wege;
  - fahren vorausschauend und machen sich rechtzeitig bemerkbar (z. B. Fahrradglocke);
  - reduzieren das Tempo wenn sie sich Wanderern nähern oder in Situationen, wo Wanderer anwesend sein könnten;
  - lassen Wanderern den Vortritt;
  - nehmen Rücksicht auf die Beanspruchung der Wege, indem sie rücksichtsvoll und schonend fahren (z. B. keine Bremsspuren auf Natur-/Kieswegen);
  - beachten die Signale (z. B. Schieben);
  - respektieren die Rechte

Der Gemeinderat und der Burgerrat Oberhofen rufen die Wanderer und Mountainbiker auf, gegenseitige Toleranz walten zu lassen.
Mehr Informationen erhalten Sie auch unter folgendem Link im Internet:

www.mountainbiker.ch/information/verhaltensregeln-bike-kodex